Die Skandale rund um das BAMF

Nicht nur einen, sondern gleich drei Skandale gibt es rund um das Bundesamt fĂĽr Migration und FlĂĽchtlinge (BAMF). Nein, nicht das was vor drei Monaten durch die Presse ging. Das waren, wie sich jetzt herausstellte Fake-News.

Logo des Bundesamtes fĂĽr Migration und FlĂĽchtlinge

Von gut 43000 überprüften Asylgewährungen sind nur 0,7 Prozent (307 Fälle) revidiert worden. Einige davon sind allerdings aufgrund dessen revidiert worden, weil sich die Situation im Herkunftsland geändert hat. Es wäre also falsch zu sagen, dass 0,7% der Asylgewährungen zu Unrecht ergangen wären.

Der erste Skandal ist also, dass der „Skandal“ vom April keiner war, sondern künstlich hochgepusht wurde.

Der wirkliche Skandal ist, dass etwa 44% der Asylablehnungen falsch entschieden wurden.

Ein weiterer Skandal ist, dass der Bundesinnenminister Horst Seehofer aufgrund der Fake-News ohne Rücksicht auf das Gebot der Unschuldsvermutung personelle „Konsequenzen“ gezogen hat.

Quellen:

Viel Lärm um Nichts: 99,3% aller Schutzsuchenden hat zu Recht Asyl erhalten

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