Pressemitteilung: SolidaritĂ€t darf sich nicht in beeindruckend klingenden Bekundungen erschöpfen! Wuppertal muss ein sicherer Hafen fĂŒr GeflĂŒchtete aus Seenot werden!

Klemmbrett mit Unterschriftenliste, die gerade ausgefĂŒllt wird

Einen sicheren Hafen fĂŒr GeflĂŒchtete, die aus Seenot gerettet wurden. Dies fordern mehr als 2500 Menschen, die den BĂŒrger*innenantrag der „Initiative SeebrĂŒcke Wuppertal“ in den letzten Wochen unterzeichnet haben. Im BĂŒrger*innenantrag wird die Stadt aufgefordert, es zahlreichen anderen StĂ€dten nachzutun und ihre Bereitschaft gegenĂŒber der Bundesregierung zu signalisieren, weitere GeflĂŒchtete, auch ĂŒber den bisherigen VerteilungsschlĂŒssel, aufzunehmen: „Wir in Wuppertal, wir können noch mehr!“ betont eine Sprecherin der Initiative. „Von je her hat unsere Stadt von Neuzuwander*innen in jeglicher Hinsicht profitiert. Was wir gemeinsam, dank Politik und vielen Freiwilligen der Zivilgesellschaft insbesondere seit 2015 geschafft haben, ist enorm. Und noch immer ist die Bereitschaft der Wuppertaler*innen nicht erschöpft.“

Über den BĂŒrger*innenantrag wird am Mittwoch, dem 19. September um 16 Uhr in der Sitzung des Hauptausschusses der Stadt beraten. Die „Initiative SeebrĂŒcke Wuppertal“ lĂ€dt um 15 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz am Rathaus Barmen ein. Um 15.50 Uhr werden die gesammelten Unterschriften an den OberbĂŒrgermeister ĂŒbergeben.

„Wir appellieren an den Wuppertaler OberbĂŒrgermeister und die Politiker*innen, die am Mittwoch die Entscheidung ĂŒber den Antrag treffen: Setzen Sie ein symbolisches Zeichen gegen den Hass auf GeflĂŒchtete und Migrant*innen und fĂŒr die Entkriminalisierung der Seenotrettung. Das ist in diesen Tagen wichtiger denn je. SolidaritĂ€t kann und darf sich nicht in beeindruckend klingenden Bekundungen erschöpfen, sondern muss praktische Konsequenzen haben. Menschen, die die tödliche Überfahrt ĂŒber das Mittelmeer ĂŒberlebt haben, haben ein Recht auf Schutz, den wir bieten könnten. Wuppertal muss ein sicherer Hafen fĂŒr GeflĂŒchtete werden!“

Weitere Informationen:

  • Kundgebung am 19. September um 15 Uhr anlĂ€sslich der Hauptausschuss-Sitzung auf dem Marktplatz am Rathaus Barmen, Große Flurstraße.
  • Anschließend um 15.50 Uhr Übergabe der Unterschriften des BĂŒrger*innenantrags an OberbĂŒrgermeister Andreas Mucke.

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