Playlisten der Demo „Für ein solidarisches Miteinander – Gemeinsam gegen rechte Hetze!“

Wir wurden mehrfach nach den Playlists der Demo gefragt. Hier sind sie:

Teil 1 (Hauptbahnhof-Begegnungsstätte Alte Synagoge)

  • Bejarano & MicrophoneMafia – Bella Ciao
  • Irie Révoltés- Faeuste Hoch
  • Fettes Brot feat. Finkenauer- An Tagen wie diesen
  • Irie Révoltés – Antifaschist
  • OK KID – Gute Menschen
  • Irie Révoltés – Jetzt ist Schluss – Ruhe vor dem Sturm
  • Microphone Mafia feat. Höhner – Wann jeiht drHimmel widder op

Teil 2 (Begegnungsstätte Alte Synagoge-Laurentiusplatz)

  • Konstantin Wecker – Sage Nein (2017)
  • #wirsindmehr – München gegen Rechts prod. by KevinElliott
  • MAL ÉLEVÉ – Mittelmeer
  • Kafvka – Lampedusa
  • Iriepathie – Poseidons Kinder
  • Harte Worte – Traum vom Paradies
  • Die Ärzte – Deine Schuld

Teil 3 (Kasinokreisel-Kirchplatz / geplant Laurentiusplatz-Kasinokreisel)

  • Chumbawamba & Credit ToThe Nation – Enough Is Enough
  • Ali As feat. SXTN – Von den fernen Bergen
  • Gil Scott-Heron -Revolution Will Not Be Televised
  • Neonschwarz – 2015
  • Sookee feat. Spezial – K – Zusammenhänge – SPUCKAUF RECHTS
  • Neonschwarz – 2018
  • Chris von der Düssel feat. Matt Murdock – Das istunsere Straße
  • KRAFTKLUB – Schüsse in die Luft
  • Chumbawamba – Bella Ciao
  • Irie Révoltés – Viel zu tun
  • Common ft. Bilal – LetterTo The Free
  • Rage Against The Machine -Take The Power Back
  • Chima Ede prod. by AYFA -F__k die AfD
  • Feine Sahne Fischfilet -Antifascist Action
  • WIZO – Ganz klar gegenNazis
  • Chumbawamba – The Day theNazi died (Live)
  • Kate Tempest – Europe IsLost

Alle Playlists wurden nicht vollständig gespielt.

Diese Playlists als eine zusammengefasste Spotify-Playliste.

Es fehlen bzw. sind nicht abspielbar (Youtube Ersatz):

#wirsindmehr – München gegen Rechts prod. by Kevin Elliott https://www.youtube.com/watch?v=CjZhMD4NmDk

Chumbawamba & Credit To The Nation – Enough Is Enough” https://www.youtube.com/watch?v=cD0Rf-N_FVE

Ali As feat. SXTN – Von den fernen Bergen“  https://www.youtube.com/watch?v=_iALWlTN4Sc

Chris von der Düssel feat. Matt Murdock – Das ist unsere Straße“ https://www.youtube.com/watch?v=-fuRpVfHqkQ

Chumbawamba – Bella Ciao“ ist nicht abspielbar https://www.youtube.com/watch?v=oSpqj3V0s2E

Irie Révoltés – Viel zu tun“ https://www.youtube.com/watch?v=G2NU9NRBnc4

Chumbawamba – The Day the Nazi died“ https://www.youtube.com/watch?v=AprqBXXPQH8

Außerdem ist „Deine Schuld“ von Heinz Rudolf Kunze statt von den Ärzten.

Pressemitteilung: Demonstration am 10. November um 13 Uhr: „Für ein solidarisches Miteinander – Gemeinsam gegen rechte Hetze!“

„Es ist geschehen – folglich kann es wieder geschehen.“

Der 9. November ist ein bedeutsames Datum der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wir erinnern an den 9. November 1918, als Arbeiter*innen und Matrosen mit einem Aufstand und Generalstreik einen Beitrag zum Ende des 1. Weltkrieges und zum Sturz des Kaiserreiches leisteten. Wir erinnern auch an die November-Pogrome vom 9. bis 11. November 1938, als Synagogen brannten, jüdische Geschäfte zerstört und Jüdinnen und Juden misshandelt, verhaftet und in das KZ Dachau verschleppt wurden.

Wir wollen nicht, dass sich die Ereignisse des November 1938 wiederholen. Es heißt: „Wehret den Anfängen“, aber es hat bereits angefangen. Die jüngsten Ereignisse wie zum Beispiel in Chemnitz und in Köthen sind alarmierend.

Der Abbau sozialer und politischer Rechte spaltet die Gesellschaft, während der offen rassistischen AfD erlaubt wird, die politische Agenda zu bestimmen. Dagegen wehren wir uns!

Aus diesen Gründen rufen wir dazu auf, sich am Samstag, den 10.11.18 um 13 Uhr an der Demonstration „Für ein solidarisches Miteinander – gegen rechte Hetze“ zu beteiligen. Treffpunkt ist der Vorplatz des Wuppertaler Hauptbahnhofes. Gemeinsam wollen wir zeigen dass wir die Lehren aus der Geschichte verstanden haben. Wir machen deutlich: Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland steht zusammen gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Anti-Feminismus und die Hetze gegen Geflüchtete.

Im Anschluss an die Demonstration gegen 16.15 Uhr zeigen wir den Film „Wo der Himmel aufgeht“ in der CityKirche Elberfeld und bieten Gelegenheit zur Diskussion.

Den Text des Aufrufs, die Bündnispartner*innen und Grafiken finden Sie unter

https://seebrueckewtal.de/events/event/demo-fuer-ein-solidarisches-miteinander-gemeinsam-gegen-rechte-hetze/

Die folgenden Bilder können kostenfrei und auch ohne Namensnennung als Symbolbild verwendet werden. Sie entstanden auf der SEEBRÜCKE-Demo am 28.07.2018.

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Für weitere Rückfragen steht Ihnen Stefan Kottas unter Mail@SeebrueckeWtal.de sowie telefonisch unter 0202 26159995 und 0176 47532595 gerne zur Verfügung.

IUVENTA – Film und Diskussion mit drei Crewmitgliedern

Am Dienstag, den 02.10. zeigen wir um 19:30 Uhr Dokumentarfilm IUVENTA in der Gathedrale, Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal.

Mit dabei sind drei Mitglieder vom Jugend Rettet e.V. die schon bei Rettungsmissionen der IUVENTA dabei waren! Freut euch also neben dem Film auf eine spannende Diskussion, Erfahrungsberichte aus erster Hand und den aktuellen Stand der Dinge.

Trailer

Termin

2. Oktober 2018 19:30
Iuventa – Der Film | Kinotour & Diskussion
Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal

Stell dir vor, Du musst fliehen

Über Flucht, ihre Gründe und was wir damit zu tun haben.

Laut UNHCR sind derzeit ca. 68,5 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht. Was hat das mit uns zu tun?

Alle Menschen könnten Flüchtlinge sein. Niemand hat Einfluss darauf, wo und unter welchen Bedingungen er*sie geboren wird. Es ist allein dem Zufall geschuldet, dass wir in relativem Wohlstand und relativer Sicherheit leben.

Das Gros der Weltbevölkerung hat jedoch weniger Glück. Nur ein geringer Anteil der Menschen in den benachteiligten Regionen dieser Welt ist in der Lage, die persönliche Lebenssituation aus eigener Kraft zu verbessern. Warum ist das so? Wer oder was hindert sie daran?

Die Antworten auf diese Fragen sind vielfältig und stehen in direktem Zusammenhang mit der Art und Weise, wie die Bevölkerung der Industrieländer ihren Lebensstandard gestaltet.

Entscheidend ist die Frage, welchen Einfluss die wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen der Industrieländer auf die Lebensbedingungen der Menschen in den benachteiligten Regionen haben.

Stell Dir vor, Du wärest eine*r dieser Menschen.

Es kann nur um eines gehen: Chancengerechtigkeit zu ermöglichen und ebenso nachhaltige wie faire globale Lebensbedingungen zu schaffen, damit Menschen nicht mehr fliehen müssen.

Es geht nicht darum, Flüchtende zu bekämpfen und Fluchtmöglichkeiten zu verhindern!

„Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört.“

Die Politik muss sofort damit aufhören, sich den vermeintlichen Frieden in Europa durch zweifelhafte Abkommen mit den Herkunftsländern zu erkaufen.

Sie muss sich stattdessen ernsthaft zu einer menschenwürdigen und gerechten Politik bekennen und diese weltweit in der wirtschaftlichen und politischen Praxis umsetzen.

Erst dann werden Fluchtursachen abgebaut und erst dann wird das Sterben an den Grenzen Europas und im Mittelmeer ein Ende finden.

Es ist an uns, die Verantwortlichen immer wieder daran zu erinnern und diese Entwicklung einzufordern. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg und täglich verlieren Menschen ihr Leben auf der Suche nach einem sicheren Ort.

Deshalb kämpfen wir weiter – für sichere Häfen und legale Fluchtwege in einem offenen und freien Europa. Denn die Rettung und Unterstützung von Flüchtlingen ist eine humanitäre Verpflichtung und kein krimineller Akt!