Gedenkort

Die Seebrücke Wuppertal will mit einem Gedenkort an die Flüchtlinge erinnern, die auf der Flucht nach Europa gestorben sind.

Wir wollen einen Ort schaffen, der diesen Menschen gewidmet ist – einen Ort, der den flüchtigen Nachrichten etwas Dauerhaftes entgegensetzt, der zum Ausdruck bringt, dass die Abschottung real und von Dauer ist und dass sie Menschen das Leben kostet. Ein Ort, der mitten im Leben einer Stadt dafür steht, dass die Opfer dieser Abschottungspolitik nicht vergessen werden. Ein Ort, der anbietet, Trauer und Protest auszudrücken – durch Kerzen und Blumen, durch Treffen, Versammlungen und Veranstaltungen. Ein Ort, der einen Hinweis gibt auf aktuelle und Hintergrundinformationen, die auf einer Website, die zu diesem Ort gehört, bereitgestellt werden. Der Gedenkort soll bei Utopiastadt am Bahnhof Mirke in der Wuppertaler Nordstadt entstehen. Er wird die Form eines Bootes haben, das halb versunken ist.

Für finanzielle Unterstützung haben wir unseren Vorschlag für das Bürger*innenbudget eingereicht. Bis 26. April läuft die erste Runde, wir wollen es unter die ersten 100 schaffen, um weiterzukommen.
 
Bitte unterstützt unseren Vorschlag, gebt ihm Eure Stimme und teilt den Aufruf reichlich!
 
Wir freuen uns über:

 

Geldspenden:

Spendenkonto: Förderverein Elberfelder Nordstadt e.V. Verwendungszweck: Gedenkort Seebrücke
Stadtsparkasse Wuppertal IBAN: DE61 3305 0000 0000 9371 69 Der Förderverein stellt abzugsfähige Spendenquittungen aus.

Sachspenden:

und praktische Mithilfe unterschiedlicher Art, um die Kosten niedrig und die Motivation hoch halten zu können.

Ansprechpartnerin und presserechtlich verantwortlich:

Renate Schatz Initiative Seebrücke Wuppertal
c/o Tacheles | Rudolfstr. 125 | 42285 Wuppertal Gedenkort@SeebrueckeWtal.de

Für die Förderung des Gedenkortes Dank an:

Ev. Kirchenkreis Wuppertal,
Ev. Kirche im Rheinland,
Firma Knipex Wuppertal,
Quartiersfonds Mirke,
Stadtsparkasse Wuppertal,
Stiftung W
und alle Spenderinnen und Spender

Modell und Foto:
Anne Mommertz

Das Projekt wird im Rahmen des Bund-Länder Programms Soziale Stadt NRW gefördert. Gefördert durch:

 
Jahresrückblick 2020

Juli 2020:

Wir stellen dem Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal unser Vorhaben vor und bekommen von ihm sehr positive Rückmeldungen.

Juni 2020:

Wir gehen wir mit unserem Vorhaben, einen Gedenkort zu schaffen für die Flüchtlinge, die auf der Flucht nach Europa ums Leben kommen, an die Öffentlichkeit.

Mit allen Beteiligten von Utopiastadt, Stadt Wuppertal, dem Förderverein Elberfelder Nordstadt, von Stadt + Natur und der Seebrücke treffen wir uns für ein erstes größeres Planungstreffen vor Ort, am Bahnhofsvorplatz Mirke.

Und wir laden im Anschluß zu einem Pressegespräch ein.

Foto: Wolf Sondermann

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