Pressemitteilung: Baut Brücken, keine Mauern!

Europäische Aktionswoche zur Seenotrettung im Mittelmeer

„Baut Brücken, keine Mauern!“ Unter diesem Motto ruft die mittlerweile international aktive Organisation „Seebrücke“ zu einer europäischen Woche der Seenotrettung im Mittelmeer auf. Mit vielfältigen Aktionen beteiligt sich auch die Wuppertaler Seebrücken-Initiative, um auf die Situation der Seenotrettungsorganisationen und der Flüchtenden aufmerksam zu machen: „Wir gedenken in der kommenden Woche auch der Menschen, die vor den Toren Europas im Mittelmeer ertrunken sind. Sie sind Opfer der Entscheidungen nationaler und europäischer Politik“, so eine Sprecherin der Initiative.

Die „Wuppertaler Seebrücke“, die vor einigen Wochen eine Petition zu einem Bürgerinnen-Antrag gestartet hat, in dem die Stadt Wuppertal aufgefordert wird, aus Seenot Gerettete aufzunehmen, wendet sich auch gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettungsorganisationen. Von ihnen sind zurzeit nur noch zwei Rettungsschiffe im Mittelmeer unterwegs, da die anderen Schiffe unter fadenscheinigen Vorwänden in europäischen Häfen festgesetzt sind: „Wir fordern die sofortige Freigabe aller Rettungsschiffe, sichere europäische Häfen und legale Fluchtwege nach Europa, damit endlich das Massensterben im Mittelmeer beendet wird. Wir freuen uns, wenn uns viele Bürgerinnen bei unseren kommenden Aktionen unterstützen.“

Für die Woche vom 26. August bis zum 1. September sind folgende Veranstaltungen geplant:

Am Sonntag, dem 26. August findet zwischen 13 und 17 Uhr unter dem Motto „BOOTschaften“ eine Fotoaktion auf der Nordbahntrasse am Mirker Bahnhof vor dem Café Hutmacher statt. Dort können alle, die ihre Solidarität mit Seenotrettung zeigen wollen, Fotos mit Botschaften von sich ausdrucken lassen. Sie werden anschließend präsentiert.

Vom 27. bis 31. August lädt die „Seebrücke“ zu Mahnwachen ein: jeweils von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr in der Elberfelder Innenstadt vor den City-Arkaden, am Freitag, den 31. August auf dem Kirchplatz vor der City-Kirche. Dort beginnt dann um 19 Uhr die Veranstaltung „Fluchtursachen bekämpfen?“ der KARAWANE Wuppertal.

Am Sonntag, dem 2. September startet um 12 Uhr eine Großdemonstration aller umliegenden Städte in Köln, zu der die entsprechenden „Seebrücken“ mobilisieren. Es gibt eine gemeinsame Anreise von Wuppertal mit dem Zug.

Schreibe einen Kommentar